Dienstag, 5. Februar 2013

Shame-Loss Ad

Die wundervolle, inspirierende und talentierte Rachel von "The Nearsighted Owl" hat sich, genau wie ich, über Diät Werbungen geärgert, aber anstatt nur wie ich zu meckern, hat sie etwas ganz tolles ,kreatives daraus gemacht und ihr Talent genutzt und die "Weight Loss" Werbung in "Shame Loss" Werbung umgewandelt. Eigentlich will ich auch gar nicht so viel dazu sagen, schaut euch die Bilder an, denn die sprechen für sich selbst. Wenn ihr des Englisch ein wenig mächtig seid, solltet ihr euch unbedingt mal auf Rachels Blog vorbei schauen, er ist so inspirierend und bringt einem Themen wie Fashion, Fat Acepptance und Body Love auf eine sehr charmante aber radikale Art näher, die ich echt schätze und besonders toll finde an dem Blog. 

The wonderful, inspiring and talented Rachel from "The Nearsighted Owl" got angry about diet and weight loss ads, just like I did, but she used her talents to make something creative out of it and turned the "Weight-Loss" into "Shame-Loss". I can't say that much about it and I actually don't want to, the pictures, or let's say the art speaks for it self. You should check out her blog, cause I think it's awesome and inspiring how radical but charming she talks about fat acceptance, body love and fashion. 



Die Originale zu den beiden Bildern findet ihr hier und hier. // The original pictures you can find here and here

Ich wollte euch die Bilder unbedingt zeigen, da sie eine perfekte Ergänzung zu meinem Post von vor zwei Wochen sind. 


Kommentare :

  1. Druck ich mir in Farbe aus und magnete es an den Kühlschrank! :)

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  2. Das ist cool gemacht, keine Frage. Trotzdem dürfte es für die Mehrheit der dicken Frauen/Männer eben nichts daran ändern, dass sie lieber schlank wären. Selbst wer (mühsam) lernt, sein Fett zu akzeptieren, wäre meiner Erfahrung trotzdem lieber dünn. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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    1. Das ist ja auch nicht dafür da, um Leute irgend etwas einzureden wie sie zu sein haben, sondern dafür, das Menschen gezeigt wird, das es okay ist so zu sein wie man ist. Deswegen verbietet es ja nicht, anders sein zu wollen.

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  3. ich sehe diese bilder oft auf tumblr! ich muss sie einfach weiterbloggen, weil sie einfach klasse sind!
    cookieschaosncestlavie.blogspot.com/

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  4. ich finde die bilder toll, denn sie sollen einem symbolisieren, dass man mit seinem körper zufrieden sein soll.
    nichts desto trotz sehe ich aber die fat acceptance ein wenig kritisch. es ist toll, dass leute, die ein wenig mehr auf den rippen haben, sich gut fühlen, so wie sie sind. und auch wir anderen menschen sollten das akzeptieren. doch ob dies so gesund ist? meine mutter war lange übergewichtig, hat sich ungesund ernährt und hat heute deshalb diabetes und im sommer hatte sie einen schlaganfall.
    mein vater war auch leicht übergewichtig und wäre er nicht zufälig zum arzt gegange, ich hätte ihn kurz nachdem meine mutter einen schlaganfall hatte, verloren, denn seine herzarterie war zu 90% verstopft.

    lg
    svetlana

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    1. Das tut mir sehr Leid und ich hoffe, dass es deinen Eltern inzwischen besser geht und sie noch lange leben, trotzdem heißt das noch nicht, dass das auf alle Menschen zutrifft, die Übergewicht haben.

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    2. meine mama arbeitet seit 35 jahren als krankenschwester und nein, die krankenbetten sind nicht zu 90% mit dicken menschen besetzt, sondern gemischt. dünne, normalgewichtige, dicke usw ... so wie das dicksein immer verteufelt wird müßten ja zwangsläufig die krankenhäuser und arztpraxen von dicken menschen besetzt sein, da dünnsein scheinbar nicht zu krankheiten führt ... wer jetzt mal das logische denkvermögen seines gehirns anschaltet, wird schnell merken, daß das eine mit dem andern nicht viel zu tun hat. inzwischen gibt es auch genug studien, das auch dicke menschen gesund bleiben, denn letztendlich hat es auch was mit veranlagung zu tun.

      gesund leben sollte jeder, um sich sein haus in dem er wohnt lange fit zu halten. so mach ich es mit meinem körper. doch nur weil ich mir das verhalten für alle menschen wünsche, muß ich akzeptieren, das nicht jeder mensch so lebt.

      durch den hohen gesellschaftlichen druck unter dem dicke stehen, kenn ich inzwischen mehr gesund lebende dicke als dünne! wenn ich allein unter meinen kollegen kucke was die sich täglich im büro reinpfeifen an ekligem fastfood, naschzeug, energiedrinks, zigaretten und abend dann noch fein auf der couch nen bier. ekelhaft! aber gesellschaftlich akzeptiert - da dünn. feine sache!

      anstatt dicken menschen immer zu unterstellen sie wären ungesund und undiszipliniert, sollte jeder mal erstmal vor der eigenen haustür kehren ...

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    3. ach...und du isst nur Gemüse und Obst oder wie?

      Sieht nicht danach aus

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    4. Meine Mutter hatte nen Herzinfarkt und lebt nicht mehr. Sie war dünn, hat sich immer gesund ernährt und hat jeden Tag bewegt. Mein Vater der Raucher ist und öfter ein paar Kg mehr hatte lebt noch. Also bitte immer diese Kommentare betreffend Gesundheit...

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    5. dicksein heißt für mich nicht gleich ungesund leben. nur haben meine eltern ungesund gelebt, viel fettiges essen in sich reingestopft etc.
      ich kenne einige, die sich super gesund ernähren, aber übergewicht haben, da dies auf die veranlagung zurückzuführen ist.
      und dann kenne ich leute, die sich auf teufel komm raus mit mci und consorten vollstopfen und modelmasse habe.
      ich wollte mit meinem kommentar bloß darauf hinweisen, dass sich einge übergewichtige leute ungesund ernähren und das dies ein problem ist.
      und ja, auch "gesund lebende" leute sterben. als mein vater im krankenhaus war, teilte er sich ein zimmer mit einem herrn, der keinen alkohol trank, keine zigaretten rauchte, super gesund ernährte, sportelte und schon zwei herzinfarkte hatte.

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    6. @ anonym: nein. doch 5x muss sein. ich gehe ins fitness, da für mich sport zum lebensstil zählt, da ich da meine gedanken frei kriege. weiters muss ich sporteln, da ich ein kaputtes knie hab und muskeln umherum aufbauen muss. weiterer grund ist, dass ich ins fitness muss, damit mein cholesterin nicht in die höhe schiest. denn das problem mit dem cholesterin hab ich von meinem vater.
      ich ess auch gern mal was deftiges (wurst etc), auf süßes steh ich nicht so. genügt das für meine ernährung?
      ich wollte nie jemanden angreifen, finde es toll, dass es immer mehr blogs für kurvige mädels gibt und heute haben wir alle vorbilder wie kim kardashian, die uns zeigen, das kurven sexy sind. nicht umsonst gibt es den spruch "nur hunde spielen mit knochen".

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  5. Ich sehe die Werbung von zwei Seiten. Ich weiss nicht, ob ich sie gut finde oder nicht.

    Vorab: Ich lese deinen Blog sehr gerne und finde es toll, wie zufrieden du mit dir selbst zu sein scheinst.

    Ich habe vor Jahren nach einer Op über 20 Kilogramm zugenommen. Davor war ich sehr sehr schlank. Wirklich gestört hat es mich anfangs nicht. Mit der Zeit kamen noch einmal 10 Kilogramm dazu und ich war auch glücklich. Mit mir und der Welt. Ich habe weiter Sport gemacht und strahlte Selbstbewustsein aus. Dann habe ich von einem Tag auf den anderen entschlossen abzunehmen. Keiner hat mich gemobbt und es gab kein einschneidendes Ereignig. Erst war ich krank und einige Pfunde purzelten und dann blieb ich einfach dabei. Ich wollte nur ein paar Kilo weniger haben, um in eine bestimmte Hose zu passen.
    Ich habe dann wieder über 20 Kilogramm abgenommen. Und ehrlich? Ich habe erst dann beim Abnehmen gemerkt, wie viel fitter ich bin und wie viel länger ich bei körperlicher Betätigung jeglicher Art durchhalte. Von den ganzen anderen Annehmlichkeiten, wie wieder in jede Kleidung zu passen und Schuhe anziehen zu können, die einige Jahre in einer Kiste verbringen mussten (ja, durch die Zunahme passten mir selbst meine Schuhe nicht mehr), möchte ich gar nicht anfangen.

    Es ist schön, wenn man sich wohl in seiner Haut fühlt und ein aktives Leben hat und sich, egal ob dick oder dünn, nicht daheim einigelt. Wenn man sein Leben selbstbewusst lebt und glücklich ist.

    ABER fett sein, ist doch noch eine andere Baustelle. Ja, ich bewundere dich für dein Selbstbewusstsein und auch viele der anderen PlusSizeModeBloggerinnen, aber ich finde diese Werbung nicht nur positiv. Denn fett sein, ist einfach nichts erstrebenswertes.
    Du bist ein sehr hübsches Mädchen und auch noch sehr jung. Und da ich deinen Blog schon sehr lange verfolge, hast du auch alleine in den letzten Jahren (zumindest sieht es so aus, wenn dem nicht so ist: Verzeih mir) einiges zugelegt. Noch bist du jung und spürst wenig. Kannst auch noch mit anderen mithalten. Wobei, wenn du ehrlich zu dir bist, bist du schon früher an deinen Grenzen als andere, schlankere Menschen. Und so dick wie du bist, ist es nicht gesund. Früher oder später wird Diabetis, eine Herzkrankheit, Gefässverstopfungen, Probleme mit den Gelenken oder sonst irgendetwas auf dich zukommen. Und ja: Früher oder später trifft das jeden Menschen mit starkem Übergewicht. Da braucht man sich leider nichts vormachen.

    Niemand sagt, dass jemand dürr sein muss, wie ein Supermodel. Auch mollige und auch dicke Frauen können sehr hübsch sein. Aber fett sein, ist nicht mehr gesund. Ich war damals "nur" dick und etwas jünger als du und kenne den Unterschied. Ich bin nie wieder so gertenschlank geworden wie vorher, aber das muss auch nicht sein.

    Diesen Diätenhype muss man nicht unterstützen, man kann sich auch drüber aufregen und das auch aktiv. Aber diese Pro-Fett-Sein ist nicht das Wahre. Die Plakate sind toll gemacht. Keine Frage. Aber Fettsein ist nichts erstrebenswertes.
    Ohne dich persönlich angreifen zu wollen, denn so ist es nicht gemeint, 20 Kilo würden dir sehr gut stehen, deiner Gesundheit nur zugute kommen und du wärest immer noch ein Vollweib.

    Wie gesagt: Niemand muss schlank sein oder in Dauerdiät leben, aber Fettsein ist eben auch keine Lösung. Ein Mittelweg sollte drin und erstrebenswert sein.

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    1. Das Problem was ich mit deinem und ähnlichen Kommentaren habe ist, dass da immer der Gedanke hinter steckt, dass ein dünner Körper ein besserer Körper ist, und diesen Gedanken lehne ich strickt ab! Punkt aus Ende. Mehr werde ich dazu nicht sagen, denn das habe ich in den letzten Wochen oft genug getan.

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    2. Ach doch da ist noch was: "ohne dich persönlich angreifen zu wollen.." ist ja wohl der totale Hohn. In dem Moment, egal ob es um einen dünnen, dicken, alten oder jungen Menschen geht, aber in dem Moment, in dem du jemandem sagst, er sollte seinen Körper verändern, weil dann Konsequenz x, y und z passieren oder eben nicht passieren, und das auch noch ohne dass du nach deiner Meinung gefragt wurdest, ist das ein massiver Eingriff in die Persönlichkeit, und weder akzeptabel noch respektvoll.

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    3. Und deine, Katrin, sind genau die Art von Kommentaren, die MICH immer leicht aufregen.

      Erstmal: Die Kommentar-Verfasserin oben wollte niemanden verletzen, aber trotzdem einen Rat geben. Es ist schwierig, Menschen zuzusehen, wie sie ihren Körper verletzen, ohne etwas zu sagen. Ja, auf Jemanden zuzugehen und zu sagen 'Hey, weißt du, ich mag dich echt und ich weiß, du fühlst dich wohl, wie du bist. Aber bitte denk doch mal an deine Zukunft und daran, dass sich das ändern wird, wenn du so weitermachst!' ist leider eine persönliche Sache - aber man macht das aus Mitgefühl und weil man helfen möchte, nicht, um Jemanden anzugreifen.

      Zweitens: Warum lehnst du den Gedanken von "dünner Körper = besserer Körper", so strickt ab? Ich bin selbst sehr dünn und ich habe viele dünne Freundinnen. Aber einige meiner sehr guten Freundinnen sind ebenfalls stark übergewichtig.
      Besonders eine, schon seit sie ein Kind ist - wenn wir im Sportunterricht sind, kann sie nur wenig oder eingeschränkt mitmachen. Das ist bei ihr krankheitsbedingt und es tut mir total leid, weil sie auch nicht glücklich ist, wenn sie nach 5 Minuten joggen schon am Boden liegt und nach Luft ringt, während wir andere noch 20 weitermachen. Aber sie versucht mit allen Mitteln, ihre Gesundheit in den Griff zu kriegen, besucht Kuren und macht Diäten und geht zu Ärzten, und so weiter..
      Tatsache ist, nicht alle dünnen Menschen sind in guter Form oder leben gesund. Das ist so. Ich selbst bin auch nicht super klasse in Sport, und immer habe ich auch nicht gesund gelebt, aber ich bin im Mittelmaß. Manche Freundinnen, die noch weniger wiegen als ich, sind in Sport auch schlecht.
      Aber nicht so schlecht wie meine übergewichtigen Freundinnen.

      Wenn man Übergewicht hat, ist es sehr schwer, ein gesundes Leben zu führen. Ich bestreite nicht, dass eine Übergewichtige nicht auch sehr gesund essen und Sport machen kann (wenn auch wahrscheinlich leistungsschwächer als Menschen mit Normalgewicht) - aber ich denke, dass sie das dann noch nicht besonders lang macht. Sonst wäre ja weniger Übergewicht da.
      Trotzdem denke ich auch, dass man mit seinem Körper glücklich sein soll - aber ich denke, dass man dennoch nie aufhören sollte, ein gesundes Leben zu erstreben, genau wie meine Freundin. Man darf sich nicht einfach hinsetzen, wie auf den Plakaten beschrieben, und denken "Hey! Ich gebe Diäten und Gesundheit auf, und mache so weiter - weil ich so glücklich bin!" - denn damit rennt man doch total ins Messer. Klar, momentan ist es vielleicht nicht so bemerkbar, aber spätestens mit 30 bemerkt man als Übergewichtiger die gesundheitlichen Nachteile von dem Übergewicht. Und dass man sich trotzdem ankommt und Verständnis für eine Form von Selbstverstümmlung haben möchte.. dafür habe ich einfach keinen Funken Verständnis. Für Menschen, die Übergewicht haben, und das ändern möchten, schon, aber für die, die sich mit 'Ich bin, wie ich bin und werde eines Tages an Diabetes sterben. Aber scheiß drauf' - Nein.

      Für mich sind Magersüchtige und wirklich, wirklich dicke Menschen quasi identisch - beide leben ungesund, beide wollen ihre Krankheit nicht einsehen.

      Und so ist es nun einmal.
      Übergewicht IST eine Krankheit, die früher oder später schlimme Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

      Ich will keinem Übergewichtigen Selbstbewusstsein nehmen! Ich finde, dass es wirklich wunderschöne dicke Frauen gibt. Ich schreibe diesen Kommentar auch nicht, weil ich eine Körperart diskriminieren oder sagen will, dass alle Übergewichtigen auf Radikaldiäten gehen und 2 Stunden Sport am Tag machen sollen. Nein. Ich möchte nur, dass diese Menschen verstehen, wie schlecht es ihrem Körper geht. Denn auch wenn man noch wenig Symptome sieht, Übergewicht ist genau so eine Krankheit wie Krebs.

      Mit lieben Grüßen
      Anna

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    4. 1. Richtig, es ist etwas sehr persönliches und deswegen gibt es einen Unterschied wenn ein Mensch der mich kennt und mit mir befreundet ist zu mir kommt, und mit seine Sorge um mich mitteilt, oder wenn ich ständig anonyme Kommentare von Menschen im Internet reingedrückt bekomme, die noch nie im Leben mit mir gesprochen haben und kein Recht dazu haben!

      2. Ich lehne den Gedanken ab, weil er unsinnig ist. Du widersprichst dir doch selbst, wenn du sagst, dass es sowohl dicke als auch dünne Menschen gibt, die beim Sport schnell kaputt sind, genau das zeigt doch schon, dass nur weil man dünn ist, man nicht automatisch schneller ist, kräftiger ist oder eine bessere Kondition hat, das alles sind antrainierte Sachen und kräftig und trainiert, kann man auch mit 100kg sein! Oder willst du mir erzählen, dass es Einbildung ist, dass als ich noch regelmäßig Rettungsschwimmen gemacht habe, ich locker doppelt oder dreifach so viel schwimmen konnte wie meine untrainierten Freundinnen und dabei trotzdem 50KG mehr gewogen habe?

      3. Und das betrifft alle anderen Sachen: SCHEISS DOCH DRAUF! Was geht es dich an ob ich gesund oder ungesund bin, ob ich Fast Food esse oder Gemüse? Ob ich nach 2 Schritten nicht mehr kann oder in der Lage bin 10km zu joggen? Ich muss mich nicht rechtfertigen und ich muss nicht gesund leben, wenn ich will kann ich jeden morgen nen Liter Mayonese frühstücken und es ist immer noch nicht dein Bier! Und es wäre auch nicht die Angelegenheit von meiner Mutter oder meinen Freunden! Nur weil ich dick bin, muss ich nicht abnehmen wollen und nur weil ich dick bin, muss ich nicht dauerhaft das Bestreben haben gesund zu leben, genau ich niemand anderes das muss. Ja vielleicht sterbe ich mit 30 an einem Herzinfakt, aber vielleicht werde ich auch schon morgen vom Auto überfahren?!

      Und um jetzt mal wieder auf den Teppich zu kommen: Was bildest du dir eigentlich ein, zu meinen dass du das Recht hat M I T L E I D damit zu haben, dass jemand dick ist? Da kriege ich eher Mitleid mit dir, dass du Stigmatisierungen, die hauptsächlich von der Diät Lobby verbreitet werden so schnell frisst ohne dich darüber schlau zu machen. Es gibt inzwischen viele Studien, die zeigen, das die psychische Druck bei Übergewichtigen viel eher für Krankheit und ein unglückliches Leben verantwortlich ist, als deren Gewicht, denn das, was viel mehr auf den Schultern eines jeden dicken Menschen liegt, als die 20 oder 30 oder 40 oder 100kg Übergewicht, ist die Art wie sie von der Gesellschaft verurteilt, beurteilt und behandelt werden. Wir werden alle in eine große Schublade mit dem Stempel: "dick, wird irgendwann ungesund werden und sterben" gesteckt, ohne das irgendjemand darauf schaut was dahinter steckt!

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    5. Nicht jeder Mensch hat im Leben dieselben Ziele. Nicht jeder möchte ein sportlich/fit/"aktives" Leben führen, wie es Medien und Werbung anpreisen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, was du machst, HH, ist nichts als Bevormundung.
      Ungefragt "gut" gemeinte Ratschläge erteilen ist eine unverschämte Einmischung in die Privatsphäre und niemand ist darauf angewiesen für seine Lebensentscheidungen Rechenschaft abzulegen oder muss jemand anderen um Verständnis bitten! Wenn das alles deine Meinung ist, okay, aber zwinge sie nicht anderen einfach so auf!

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    6. ich kann deine gedanken gut verstehen,mir ging es ähnlich.ich kenne beide seiten,momentan bin ich wieder im mittelfeld,nicht mehr schlank wie einst,aber zum glück auch nicht mehr stark übergewichtig,was doch eine enorme erleichterung ist.ich wundere mich immer sehr,dass viele plus size blogger,die schon so starkes übergewicht wie katrin haben,anscheinend keine normale relation mehr sehen,sondern es geht immer nur um das schlecht reden von sehr dünnen menschen und dann die andere seite,die sehr übergewichtige seite,aber kein normales dazwischen.ich merke doch immer wieder,was für missverständnisse auf beiden seiten herrschen.immer das gerade von "dünn sein",was man doch absolut nicht sein muss,aber es gibt auch noch ein anderes dazwischen als so starkes übergewicht.ich finde es immer traurig,wie gerade noch so junge menschen ihre gesundheit aufs spiel setzen,es geht nicht um einen "besseren körper durch abnehmen" und um dann als "schöner" zu gelten,es geht um die gesundheit,das kostbarste was wir besitzen und ist die erstmal angeschlagen und gefährdet,dann ist das drama da und fakt ist leider,dass nur wenige leute mit solchen übergewicht und ungesunder ernährung auf dauer gesund bleiben und ein hohes alter erreichen. :/

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    7. Also den Post oder die Aussage in der ich dünn sein schlecht rede, die möchte ich aber gerne mal sehen! Ich verstehe nicht wieso nur weil ich nicht den Wunsch hege abzunehmen und mich und mein Lebensglück nicht nur durch mein Gewicht definiere, solche Sachen angenommen werden? Wenn ich von heute auf morgen 10 oder 20 oder 30 Kilo Gewicht verlieren würde, wäre ich genauso zufrieden mit meinem Leben wie ich es jetzt bin, ich habe kein Problem mit dünnen Menschen, dünnen Models oder dünner Mode und genauso wenig habe ich ein Problem mit Magersüchtigen Menschen oder Menschen die ungesund leben egal ob sie dick oder dünn sind. Denn genau darum geht es hier doch, dass ich jeden Körper akzeptiere und jedem Menschen zu spreche, dass er mit dem Gewicht und dem Leben was er lebt, das Recht hat glücklich zu sein, und mehr verlange ich auch nicht von jemanden anderen, nur das er anderer Menschen so leben und denken lässt, wie sie wollen. Warum das nicht in die Köpfe der Menschen rein geht ist mir unbegreiflich!

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    8. du prangerst aber oftmals schon ganz schön die andere seite an katrin!aus deinen worten hört es sich wirklich immer so an,dass es für dich zwischen dünnen und stark übergewichtigen kein anderes dazwischen mehr gibt und gerade das finde ich bedenklich!du sollst dich ja auch wohl fühlen und wenn es so übergewichtig ist,dann ist es so,es ist ja letzten endes dein leben und deine gesundheit,die du riskierst,aber leider darf man auf deinen blog ja nur dir zustimmende worte schreiben.ich will deine gefühle nicht verletzen,ich find es einfach nur traurig,wie weltfremd du dir einiges zusammen redest und ernsthaft glaubst,dass du mit diesem übergewicht gesund bist,aber ist ja wirklich dein leben!-.-

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    9. Ich prange doch nicht an das Leute dünn sind! Ich prange an das Menschen die dick sind immer und immer wieder dem Druck ausgesetzt werden, dass abzunehmen ihre oberste Priorität im Leben sein sollte und sie von der Gesellschaft verurteilt und stigmatisiert und nie als Individum sondern als "die fette Masse" wahrgenommen werden!

      Natürlich gibt es zwischen 32 und 62 noch tausend andere Größe, aber da ich selber nurmal eine 54 bin, ist doch wohl auch klar, dass ich mich damit am ehesten identifiziere und deswegen darüber schreibe. Aber nur weil ich aus der Sicht einiger Leute mit meinem Gewicht meine Gesundheits riskiere gibt das niemandem das Recht mit zu sagen, ich müsste umdenken. Gerne kann mir jeder seine eigene Geschichte erzählen und ich freue mich wenn Menschen ihren eigenen Weg finden und zu sich selber finden, sei es dadurch, dass sie sich so akzeptieren wie sie sind, oder dadurch, dass sie ihr ganzes Leben umkrempeln und sich ändern, aber nur weil es auf sie persönlich zutrifft, heißt das nicht, dass sie hier hinkommen und mich missionieren dürfen! Das hat nichts mit zustimmender Meinung oder anderer Meinung zu tun, sondern ist ein Eingriff in meine Persönlichkeit und mein Leben, und das von Menschen die mich noch nie in echt gesehen haben nur das wisse, dass ich ihnen hier von meinem Leben preisgebe, und in den meisten Fällen sind es anonyme graue Gesichter, die sich nicht zu identifizieren geben wollen, weil sie selber nämlich auch nicht wollen würde, dass man ihnen in ihre Lebensweise reinredet.

      Du kannst über mich denke was du willst, du kannst über meinen Modegeschmack, mein Gewicht mein Leben denken was du willst, aber erspar dir die missionierenden Kommentare und die "oh ich mach mir ja nur Sorgen" Attitüde, mein Leben ist nicht zu bemitleiden, nur weil ich einen anderen Weg gehe als andere Menschen.

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  6. @Anonym über mir:
    du weißt schon, dass das keine Werbung dafür ist, fett zu werden, sondern ein Werbung gegen die Stigmatisierung übergewichtiger Menschen. Die meisten Übergewichtigen haben größere Probleme damit in ihrem Umfeld angefeindet zu werden, als mit ihrer Gesundheit. Es geht nicht darum zu sagen, fett sein ist toll, sondern darum Probleme, die nicht durch das Gewicht selber, sondern mit dem gesellschaftlichem Umgang damit entstehen zu beseitigen.

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    1. D A N K E! Ich verstehe nicht, wieso so wenige diesen kleinen Aber extrem wichtigen Unterschied über sehen!?

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  7. Diese Kampagne ist super kreativ (bin ein bisschen neidisch, das ich nicht darauf gekommen bin), ist super schön und gekonnt umgesetzt worden und trifft, wie ich finde, genau den Zahn der Zeit.

    In diese ewige Fett-Diskussion möchte ich eigentlich gar nicht mehr einsteigen, ob fett sein, gesund ist oder nicht, darüber kann man wie man hier sieht, streiten. Was ich nicht ganz verstehe ist das, dass die Leute ihre Meinung immer im Bezug auf Fett- oder Dicksein rausposaunen müssen. Ich gehe auch nicht zu jedem Raucher, Trinker, Schnellfahrer oder extrem dünnen Menschen und erzähle ihm das er sich ändern soll, weil er sich gefährdet und dies die Öffentlichkeit sieht.

    Liebe Grüße,
    Jenny

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  8. Cool, die Idee, die unsinnigen Diätwerbungen endlich mal zu persiflieren. Aber einige Kommentare hier irritieren mich schon. Wir sollten die Menschen nicht danach beurteilen, ob ihr Aussehen zu unseren Vorstellungen passt. Aber das ist für viele wahrscheinlich schon zu anstrengend. Fakt ist aber eines, Diäten sind mit Sicherheit der falsche Weg seinen eigenen Körper zu verändern. Die verändern ausschließlich die Füllung der Geldbörse. Außerdem sind viele Diäten gesundheitsgefährdend. Und dann soll mit mal jemand erklären, was ist Normalgewicht.

    Viele Grüße
    Braberliner

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  9. Oh man, wieso meinen ständig irgendwelche (meist anonymen) Leser +Size-Bloggerinnen davon überzeugen zu müssen, wie ungesund ihr Übergewicht ist? Überraschung, die betreffenden WISSEN, dass sie nicht dünn sind, und zeigen sich trotzdem! Und zwar nicht, um von irgendwem bemitleidet zu werden! Wenn ich das lese, geht mir schon wieder die Hutschnur hoch. Warum lässt man das nicht einfach umkommentiert, wie die Haarfarbe oder einen Leberfleck - eben etwas, dass zu der Person dazu gehört und nicht zur Debatte steht??

    Katrin, Kopf hoch, ich weiß, es ist ätzend und nimmt einem die Lust am Bloggen, wenn man ständig als Mensch in Frage gestellt wird. Aber auch, wenn's manchmal schwer ist: IGNORIEREN!

    LG, OktoberKind :-)

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  10. Ich weiß bei all diesen Kommentaren nie ob ich lachen oder sauer werden soll...
    Ja, ich hab 40Kg Übergewicht, aber das sieht man mir nicht an! Ich hab sportlich mehr drauf als meine "normalen" und dünnen Freunde. Ich konnte den 3000m Lauf in der Schule immer durchziehen, während andere Mädels es nie schafften. Ich bin zwar nicht ganz glücklich mit meiner Figur, aber ich kann damit leben! Für dünne Menschen ist es immer so leicht zu sagen, dass alle Dicken einfach eine Diät machen sollen oder weniger essen sollen! "Lass doch die Pizza und die Schokolade weg und iss nicht immer alles aus der Friteuse!" Hm, nun lasst mich überlegen... Pizza esse ich vielleicht einmal im Monat, Schokolade alle vier Wochen und Friteusen finde ich total eklig! Niemand weiß, warum ich dick geworden bin. Ich war es einfach irgendwann und daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
    Alle die sagen, dass Dicke Diabetes und Herzinfarkte bekommen müssen sich dann ja jeden Tag wundern, wenn sie einen übergewichtigen Rentner sehen, oder nicht? Huch, wie hat der es bloß geschafft so lange zu leben? Der ist doch dick! Das passt nicht in mein Weltbild! *Um das jetzt mal ganz überspitzt darzustellen*
    So, man sollte also jeden Menschen so akzeptieren wie er ist und nicht immer jeden verändern wollen nur um von den eigenen Problemen abzulenken! Ich danke für eure Aufmerksamkeit, over and out! ;)
    Liebe Grüße, Finja :)

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  11. Irgendwie pauschalisiert aber jede "Seite" hier oder? Klar, sollte man jeden Menschen so akzeptieren wie er ist. Und trotzdem ist es (auch) legitim, zu sagen, dass Raubbau am eigenen Körper - und damit meine ich nun Rauchen, Drogenkonsum, aber eben auch übermäßiges Gewicht genauso wie Magersucht - nichts Positives ist. Es wird auch dann nicht positiv, wenn der Betroffene die negativen Aspekte nicht hören will.

    Anyway, ich finde es klasse, wenn gerade (junge) Frauen selbstbewusst sind - egal, ob ihr Körper Idealmaßen entspricht oder eben nicht. PlusSize Bloggerinnen können in diesem Punkt nur Vorbilder sein für 13-, 14-Jährige, die glauben, ihr Leben beginnt erst, wenn sie mal schlank sind.

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  12. Hallo Katrin,
    möchtest du denn keine Diskussionen?
    Glaubst du denn, wenn alle Kommentare dir recht geben,daß sie ehrlich sind?
    Ich denke, du bist wirklich mit deiner Optik zufrieden, jedenfalls hast du noch nie von Abnehmversuchen geschrieben und auch nicht,daß du dich ärgerst, weil dir etwas modisches nicht steht, sondern nur, daß du es nicht kaufen kannst.
    Somit bist du glücklicher, als die meisten Frauen, die haben nämlich immer irgendwas an sich auszusetzen.
    Ich war in meinen "schönsten Zeiten" unzufriedener, als jetzt mit altersbedingten Makeln und bewundere dein Selbstbewußtsein!

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    1. Doch ich möchte Diskussionen, aber nicht welche, die auf meinen Gefühlen rumtrampeln, nur weil ich deine Meinung habe, und andere vielleicht eine andere haben, muss ich diese nicht ständig und stetig verteidigen und rechtfertigen, irgendwann hat man das einfach satt!

      Und ja ich denke, die Kommentare, die mir Recht geben sind ehrlich gemeint, denn im Internet gibt es keinen Grund hier etwas zu schreiben, dass man nicht so meint, wenn man anderer Meinung ist, sagen es die Leute, leider meistens anonym oder sie sagen eben gar nichts.

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  13. Ja die kenne ich auch! die sind wircklich sehr cool! also ich finde die idee genial, und wir brauchen mehr davon! :)

    xx
    Anita

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  14. Hallo Katrin
    Kennst du diese Seite?
    www.my-miracle.de
    Die hat mir sehr geholfen,könnte vielleicht auch was für dich sein. ;)

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    1. Ernsthaft?! G E N A U das meine ich, das ist genauso wie als wenn ich sagen würde ich bin atheist und mir würde hier jemand die Seite zur christlichen Gemeinschaft posten!?

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    2. ich frag mich manchmal wirklich, wieso +size blogs so ein hass- und bekehrpotenzial haben. es kann doch wirklich niemanden ernstahft stören, wenn eine noch dazu vollkommen fremde person aus dem internet einen bestimmten körperbau hat.

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  15. nicht aufregen, katrin:) some people just don't get it...

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  16. Ach Katrin, ich glaube, die meisten kritischen Stimmen hier wollen dich gar nicht angreifen oder dir dein Leben vorschreiben. Es ist doch toll, dass du dich wohl fühlst, so wie du bist. Und du sollst auch so leben, wie du möchtest. Ich finde es nur etwas bedenklich, dass du immer wieder betonst, dass man trotz starkem Übergewicht gesund sein kann. Ja, dass kann man. Und man kann auch als schlanker Mensch krank werden. Aber die Realität sieht eben leider oft anders aus. Es ist nun mal nicht zu bestreiten, dass Übergewicht ein großer Risikofaktor ist und wenn man schon als junger Mensch stark zunimmt, rächt sich das oftmals später. Ich bin selber krank und kann nur sagen, die eigene Gesundheit ist das wichtigste und kostbarste, was man hat. Ich kann nur jedem raten, darauf zu achten und nicht zu blauäugig durchs Leben zu gehen, denn wenn man erstmal krank ist, ist es oftmals schon zu spät...

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    1. sehe ich genauso,wahre worte!
      natürlich ist es katrins blog und man muss mit ihren ansichten sehr feinfühlig umgehen,gerade bei solchen persönlichen themen,aber widerum verstehe ich es auch nicht,dass sie leuten die möglichkeit gibt die meinungen und gedanken zu schreiben,aber alles,was nicht ihren ansichten entspricht,da reagiert sie oftmals ziemlich aggressiv in ihren kommentaren,sie müsste ja schon allein niemanden die möglichkeit hier geben anonym schreiben zu können,aber sie macht es trotzdem und muss dann auch damit rechnen,dass man auch über diese wahl seine meinungen schreibt.ich sehe in vielen kommentaren hier,die ihr auch mal kritische gedanken mitteilen keinen angriff,sondern wirkliche sorge,auch wenn es ihr leben ist,aber in meinen augen darf man auch das schreiben.aber nun gut,das nimmt halt jeder anders wahr und katrin fühlt sich da wohl leider gleich angegriffen,obwohl das von den meisten nicht die absicht war.man kann ihr nur wünschen,dass sie auch für sich eines tages etwas mehr die realität sehen wird und es dann hoffentlich für ihre gesundheit noch nicht zu spät ist!

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    2. Wenn euch nicht gefällt wie ihr reagiere und ihr es realitätsfern und irgendwie doof findet welche Ansichten ich habe, dann tut euch doch selber den Gefallen, und verbringt eure kostbare Zeit mit Dingen die schöner sind. Es steht euch frei zu gehen und meinen Blog nie wieder anzuschauen, denn, sehen wir der Wahrheit mal ins Gesicht, das hier ist mein Blog, quasi mein Königreich und hier werde ich weiterhin tun und lassen was ich will.

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    3. @Katrin: Ich schwanke bei deinen ach so besorgten Trollen immer ein bisschen zwischen Belustigung, Wut und dem Gefühl, dass ich gerne meinen Kopf auf die Tischplatte knallen würde. Manche Leute WOLLEN aber auch einfach nicht verstehen, da kann man einfach nix machen.
      Vielleicht sollten sie ihre Sorgen in Dinge/Menschen investieren, die es nötig haben und die auch Hilfe möchten, statt ANONYM zu versuchen Menschen über das Internet zu missionieren. Weil man sich ja so sorgt. Klaaaar.

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    4. @Katrin: Natürlich ist das dein Blog und du kannst hier tun und lassen, was du möchtest. Ich verstehe aber trotzdem nicht, dass du auf jegliche Kritik oder Anmerkung, die nicht in deinem Sinne ist, immer gleich so bissig reagierst.
      Wenn ich schreibe, dass ich finde, dass du etwas zu blauäugig bist, was die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht betrifft, ist deine einzige Antwort, dass ich deinen Blog nicht mehr lesen soll. Solche Reaktionen finde ich schade. Das Leben ist doch nicht nur schwarz-weiß. Es gibt durchaus Menschen, die deinen Blog toll finden und gerne lesen, aber eben auch mal etwas zu kritisieren haben. Das ist doch nicht immer gleich ein persönlicher Angriff, sondern meiner Meinung nach eher sowas wie ein Feedback, welches zum Nachdenken anregen soll. Ob du das annimmst und was du daraus machst, ist ganz allein deine Entscheidung. Aber gleich so trotzig zu reagieren, finde ich traurig. Darf man deinen Blog nur lesen, wenn man in allem 100%ig mit dir übereinstimmt? Klar ist positives Feedback schöner, aber kritische Stimmen können meiner Meinung nach auch helfen, noch mal eine andere Sichtweise auf die Dinge zu bekommen. Zumal die meisten Stimmen hier ihre kritischen Anmerkungen ja auch sachlich formulieren. Da ist es schade, wenn nur ein bissiger Kommentar von dir folgt. Wenn du keine Kritik hören möchtest, okay, aber dann frage ich mich schon, warum du überhaupt einen öffentlichen Blog im Internet führst...

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    5. Es ist durchaus etwas anderes, als wenn man nicht mit mir übereinstimmt und hier und da kritische Denkanstöße verteilt, oder aber wenn man meint zu wissen wie ich esse, lebe und mich bewegen und deswegen meint mir die perfekte Diät für mich aufquatschen zu können.

      Außerdem, würde ich gerne mal wissen, wie du dich fühlst, wenn du tagtäglich 10,20 oder 30 Mails und Kommentare bekommst, die dir sagen, dass das Leben was du führst unweigerlich dazu führt, dass du früh stirbst und man dringend was daran ändern muss?! Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem man über so etwas nicht mehr diskutieren will, sondern einfach nur noch auf Durchzug und Ignoranz schaltet...

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    6. Wenn dir jemand zu einem bestimmten Diätprogramm oder so rät, dann finde ich das auch nicht in Ordnung. Und natürlich weiß niemand hier, was du isst und wie oft du dich bewegst, aber Übergewicht entsteht doch nicht von alleine. Ich habe ältere Fotos von dir auf dem Blog gesehen und da sieht man ja schon, dass du über die Jahre stark zugenommen hast. Da du immer sagst, du bist gesund, gehe ich mal davon aus, dass du nicht aufgrund einer Krankheit oder Medikamenteneinnahme so zugenommen hast. Da kommt man dann eben zu der Schlussfolgerung, dass du ungesund isst oder vielleicht auch einfach zu große Mengen und dich zu wenig bewegst. Wie gesagt, Übergewicht entsteht nicht von alleine, selbst wenn man eine Veranlagerung dazu hat. Aber darum ging es mir persönlich auch gar nicht, ich habe ja nur gesagt, dass ich es bedenklich finde, dass du meiner Meinung nach die Gefahren von Übergewicht unterschätzt. Es war nie meine Absicht, dir eine Diät aufzuquatschen, Ernährungstipps zu geben oder Sonstiges. Das ist allein deine Entscheidung.

      Wenn ich jeden Tag so viele Kommentare bekommen würde, die meinen Lebensstil kritisieren, dann würde mich das auf der einen Seite nerven, auf der anderen Seite aber auch zum Nachdenken anregen, ob da nicht doch ein bisschen Wahrheit drin steckt. Aber ich würde dann eben auch die Konsequenzen daraus ziehen und keinen öffentlichen Blog mehr führen. Wer das trotzdem tut, sollte eben auch mit der Kritik umgehen können, selbst wenn es 30 Kommentare pro Tag sind...

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    7. Seitdem ich meinen Blog führe, trage ich die gleiche Kleidergröße, nämlich 26UK bzw. 54/56EU, ich kann dir allerdings nicht sagen, ob ich an Gewicht zugenommen habe, da ich mich nicht wiege.

      Um mal einen Kommentar von weiter unten zu zitieren: "ich finde es wirklich interessant wenn ich hier Dinge lese wie "es ist doch nicht zu bestreiten, dass Übergewicht ein Risiko ist" .Das ist sehr wohl zu bestreiten. Woher wissen "wir" das denn? Das ist inzwischen so ein "Allgemeinwissen", dass kein Mensch mehr genau weiß warum er das so sicher weiß. Wir 'wissen' es eben nicht. Studien sind enorm dehnbar, um wirklich zu wissen, ob das Ergebnis Aussagekräftig ist muss man sie tatsächlich im Original lesen. Solche Studien bauen auf Hypothesen auf, die können falsifiziert werden (Kommt ja gar nicht raus, was ich dachte) oder auch nicht. BESTÄTIGT werden können sie nicht, da nicht auszuschließen ist, dass es Altermnativerklärungen gibt,also sind sie solange "wahr" wie sie nicht wiederlegt wurden. Das gilt übrigens für die Studien, die bestätigen dass Dicksein krankmacht genauso wie für die, die herausfinden, dass es nicht so ist. Und Überraschung: es gibt tatsächlich beide Arten von Ergebnissen."

      Natürlich regt es mich zum nachdenken an, aber ich habe auch meine eigene Erfahrung, und die ist, dass ich seitdem ich mir nicht mehr so viele Gedanken über mein Gewicht und meine Ernährung mache, ich wesentlich entspannter und glücklicher bin, mein Leben genieße und mich seltener schlecht fühle oder mich gar verabscheue oder hasse. Und natürlich weiß ich auch, dass ich damit, dass ich mich ins Internet stelle, eine öffentliche Zielscheibe bin, aber nur, weil ich nicht bei jedem noch so frechen oder meinetwegen auch gut gemeintem Kommentar schreibe: Viele Dank ich werde drüber nachdenken, heißt das ja noch lange nicht, dass ich es dann eben bleiben lassen sollte.

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    8. Du hast mal ältere Fotos von dir gepostet, ich glaube aus London und da ist schon ein deutlicher Unterschied zu jetzt gewesen, aber egal.
      Es erwartet ja auch niemand, dass du dich für jeden Kommentar bedankst und sofort über alles nachdenkst, aber so Antworten, dass man dann deinen Blog nicht mehr lesen soll, sind eben auch nicht das Wahre. Das ist deinen Stammlesern gegenüber, die dir sonst immer treu sind und dich hier unterstützen, aber dann vielleicht auch mal sachliche Kritik anbringen, einfach unfair. Aber letztendlich musst du das selber wissen, denn das ist nur meine Meinung...

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    9. Aber wie gesagt, in den letzten 3-4 Jahren trage ich immer die gleiche Größe, im Gegensatz wo ich 16 war aber ich natürlich zu genommen.

      Ich meinte damit ja nicht, dass ihr, wenn ihr nicht meiner Meinung seit meinen Blog nicht lesen dürft, sondern nur, dass ich, wenn ich etwas nicht mag oder mich drüber aufrege, mich mit der Thematik nicht weiter beschäftige, weil das für mich verschwendete Zeit ist. Es gibt genügend Leute und damit bist vielleicht nicht du gemeint, die diesen Blog lesen um mal für mal für mal wieder darüber zu reden wie schlimm die mein Übergewicht finden oder meinen Kleidungsstil oder wie scheiße Übergewicht allgemeint ist, und wenn ich eine solche Einstellung habe, dann verstehe ich nicht wieso man sich Blogs wie meinen überhaupt anguckt? Das heißt nicht, dass ich Leute verbanne, die anderer Meinung sind.

      Und wie gesagt, die Frage mit der sachlichen Kritik ist eben ansichts Sache, unsere Gesellschaft nimmt immer an, dass wenn man jemanden kritisiert, weil man es nur zu seinem besten meint, das in Ordnung geht, aber ich, egal ob es dabei uns Gewicht, Sport, Ernährung, Beziehungen, Konsumverhalten oder sonst was geht, sehe einfach eine Grenze die überschritten wird, in dem Moment wo ein Mensch einem anderen seine Meinung ungefragt mitteilt. Genau ich ich zb. Atheist bin und nicht von Leuten erzählt kriegen will wie ich meinen Sündenfall vermeiden und dafür sorgen kann in den Himmel zu kommen, oder eben der Meinung bin, dass es Schwachsinn ist das man in Kundenverkehrsberufen keine bunten Haare oder Tattoos oder Piercings haben kann und deswegen es unangebracht finde, wenn jemand der mich nicht kennt mir sagt: mit deinen bunten Haaren kriegst du aber nie nen Job, finde ich es eben auch unangebracht, wenn man mir in meine Gesundheit reinreden will. Und wie ich schon gesagt habe, ich akzeptiere, dass du Übergewicht für schädlich hältst und ich akzeptiere, dass du dir Sorgen machst, und genauso solltest du akzeptieren, dass ich eben anderer Meinung bin.

      Schlussendlich können wir uns jetzt hier noch Tagelang im Kreis drehe, da du einfach eine Einschätzung von mir hast die meiner Meinung nach nicht dem dem übereinstimmt, wie ich wirklich bin.

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  17. Im endeffekt ist es doch egal, ob übergewicht die gesundheit schädigt. Es geht hier nicht darum, dass katrin den maximal gesundesten lebensstil führt, mit dem sie die längste lebenserwartung hat, sondern den mit der höchsten lebensqualität. Wenn sie für sich entscheidet ihr gewicht beizubehalten ist es doch ihre sache, wenn das die lebenserwartung herabsetzt. Bei menschen mit veranlagung zur adipositas ist eine diät nichts, was man mal ein halbes jahr macht, sondern ein lebenslanger kampf. Es ist da eben eine persönliche entscheidung, ob man ein längeres leben mit geringerer lebensqualität oder ein kürzeres mit höherer haben möchte. Jeder macht doch dinge die ungesund sind. Ich denke die meisten leute die hier schreiben, dass übergewicht ein großes gesundheitsrisiko ist, essen rotes fleisch, zu viel salz und kommen nicht auf die 600g obst und gemüse, die pro tag empfohlen werden. Und zwar, weil sie einen kompromiss zwischen gesundheit und lebensqualität eingegehen. wie der kompromiss aussieht ist halt jedem selber überlassen. Ihr geht ja auch nicht an der bushaltestelle auf irgendwelche raucher zu und bequatscht sie „aus echter sorge“mit dem rauchen aufzuhören.

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    1. Ich finde es echt schade, dass ein gesunder Lebensstil hier quasi mit weniger Lebensqualität gleichgesetzt wird. Es gibt so viele tolle Gerichte, die gesund sind und trotzdem total lecker schmecken. Und niemand sollte eine Diät machen, man kann sich doch durchaus auch mal was Ungesundes gönnen, nur eben in Maßen und das Ganze dann auch mit gesundem Essen kombinieren. Außerdem gibt es so viele verschiedene Sportarten, ich denke, jeder könnte da etwas finden, was ihm Spaß macht. Zu sagen, dass das ein lebenslanger Kampf ist, finde ich echt übertrieben.

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    2. es ist ja wohl etwas naiv zu denken, dass man durch eine "gesunde" ernährung abnimmt. abgesehen davon, dass das wort "gesund" vollkommen beliebig ist, nimmt man nicht davon ab, dass man mehr gemüse isst, sondern durch eine negative energiebilanz. das bedeutet immer hunger und verzicht, da man dem körper nicht so viel zuführen darf, wie er verbraucht.

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    3. ich glaube es ist eher von dir naiv zu denken,dass man durch gesunde kost eine negative energiebilanz seinem körper zuführt.ich glaube der anonyme kommentar über dir war gar nicht nur darauf gerichtet,dass "gesundes essen gleich abnehmen" bedeutet,jedenfalls lese ich es nicht heraus,sondern eher,dass generell eine gesunde ernährung einfach besser ist,sich ab und zu auch mal was ungesundes gönnen,aber schon größtenteils auf eher eine gesunde kost zu achten,die auch lecker sein kann,wenn man denn will!

      mal davon abgesehen,man wird auch von gesunden sachen satt und hat keinen energie mangel oder gar negative gefühle,das problem ist leider nur,dass in dieser gesellschaft nur die wenigsten noch normale mengen beim essen kennen und viel zu viel essen als der körper eigentlich bräuchte,da werden gleich drei wurstscheiben aufeinmal aufs brot gelegt anstatt nur eine,zwei schnitzel anstatt nur eins,drei kugeln eis anstatt nur einer...viel zu viel,anstatt auch in kleineren mengen sich was zu gönnen,was sich an auf langer sicht nun mal in übergewicht äußert.kein wunder,dass dadurch so viele menschen heute mit enormen übergewicht rumlaufen,da der körper schon längst keine normale menge mehr kennt und dementsprechend dann auch nach viel größeren mengen verlangt als eigentlich nötig und dadurch entsteht dann auch beim abnehmen hunger,da der magen sich erstmal wieder an normale,kleinere mengen umgewöhnen muss!

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    4. "dass generell eine gesunde ernährung einfach besser ist"
      besser wofür? besser für dich? okay. besser für katrin? das ist ihre entscheidung. wie schon oben jemand geschrieben hat ist gesundheit nicht für jeden das ultimative lebensziel. es gibt menschen, denen ist es wichtiger zu rauchen, als nicht an lungenkrebs zu sterben und es gibt menschen, denen ist es wichtiger jederzeit zu essen, was sie wollen, anstatt ihren 70sten geburtstag zu erleben.das ist deren entscheidung und dass betrifft niemanden außer sie selbst. abgesehen davon, ihr glaubt doch nicht im ernst, dass ihr die ersten seid,die katrin vorschlagen sich gesund zu ernähren (was auch immer das heißt, ihr habt ja keine definition von gesund genannt)? sie wird ihre gründe haben das nicht zu tun, ist aber nicht dazu verpflichte diese jederzeit vor jedem fremden, der ihr vorschlägt ihr leben zu ändern zu nennen.

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    5. "ich glaube es ist eher von dir naiv zu denken,dass man durch gesunde kost eine negative energiebilanz seinem körper zuführt"

      ähm, ich habe doch geschrieben, dass eine "gesunde" ernährung eben nicht zwangsläufig zu einer abnahme führt?!:

      "es ist ja wohl etwas naiv zu denken, dass man durch eine "gesunde" ernährung abnimmt."

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    6. Mich hat einfach diese Aussage, dass man einen Kompromiss zwischen Gesundheit und Lebensqualität eingeht, gestört. Man kann sich doch durchaus gesund ernähren und trotzdem eine hohe Lebensqualität haben. Sehr viele gesunde Lebensmittel schmecken wirklich gut. Und auf etwas verzichten muss man doch gar nicht, solange man es nicht übertreibt. Hier hatte jemand geschrieben, dass man in unserer Gesellschaft kein Gefühl mehr für die richtige Menge hat und das ist leider wahr. Viele Menschen essen viel zu viel. Da ist es anfangs natürlich schwer, sich umzustellen. Aber man kann sich auch wieder an kleinere Mengen gewöhnen und erfolgreich abnehmen, ohne zu Hungern.
      Aber um das Abnehmen dabei ging es mir gar nicht so sehr, sondern eher darum, dass gesunde Ernährung quasi ein Lebenslanger Kampf sein soll. Wer das meint, hat sich wohl noch nie mit gesunder Ernährung beschäftigt und einfach keine Ahnung.
      Außerdem ist das nicht auf Katrin bezogen gewesen und ich wollte ihr bestimmt nichts empfehlen oder aufzwingen. Das war nur eine ganz allgemeine Aussage.

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  18. Ich finde diese "Werbung" genial.
    Und noch was: Ich studiere ein wissenschaftliches Fach, ich habe eine statistische Ausbildung und ich finde es wirklich interessant wenn ich hier Dinge lese wie "es ist doch nicht zu bestreiten, dass Übergewicht ein Risiko ist" .Das ist sehr wohl zu bestreiten. Woher wissen "wir" das denn? Das ist inzwischen so ein "Allgemeinwissen", dass kein Mensch mehr genau weiß warum er das so sicher weiß. Wir 'wissen' es eben nicht. Studien sind enorm dehnbar, um wirklich zu wissen, ob das Ergebnis Aussagekräftig ist muss man sie tatsächlich im Original lesen. Solche Studien bauen auf Hypothesen auf, die können falsifiziert werden (Kommt ja gar nicht raus, was ich dachte) oder auch nicht. BESTÄTIGT werden können sie nicht, da nicht auszuschließen ist, dass es Altermnativerklärungen gibt,also sind sie solange "wahr" wie sie nicht wiederlegt wurden. Das gilt übrigens für die Studien, die bestätigen dass Dicksein krankmacht genauso wie für die, die herausfinden, dass es nicht so ist. Und Überraschung: es gibt tatsächlich beide Arten von Ergebnissen. Interessanterweise sagt ja aber niemand "alle müssen dick werden, wir haben herausgefunden, dass das vor Krankehiten schützt" aber trotzdem sagen viele "alle müssen abnehmen, wir haben herausgefunden, dass das vor Krankheiten schützt". Wieso? Vermutungen wären : Diätindustrie verdient sich ne goldene Nase, Fat-shaming macht ja so einen Spass, weil ich mich dann gleich besser fühlen kann, Dicksein wird als Affront empfunden. Mörp.Es gibt so viele besser belegte RIsikofaktoren, weiso wird auf dem Dicksein rumgeritten? Weil man es sehen kann. Anstatt Stresslevel, Blutwerte whatever abzufragen kann man den Menschen anschauen und plärren "Risiko"! (Falls es noch nicht klar geworden ist, ich finde das bescheuert). Lasst doch jeden sein wie er ist. (und das richtet sich weniger an Dicke, denn ich habe nich keine Dicke erlebt, die Ihren Freundinnen ungefragt Ratschläge erteilt, wie sie zunehmen könnte). Punkt.

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  19. Ich bin bei den Bildern echt hin- und hergerissen. Es ist wichtig, dass Dicke Menschen in unserer Gesellschaft genauso akzeptiert werden wie alle anderen Menschen auch. Diesen Diätwahn gerade zu Jahresbeginn finde ich auch furchtbar. Aber irgendwie wirkt es auf mich auch so, als wollen diese Bilder Übergewicht irgendwie verharmlosen. Man darf auch nicht vergessen, dass Adipositas eine ernstzunehmende Krankheit ist.

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  20. Um abzunehmen braucht man aber keine Diätindustrie.. Klar, es wird immer Menschen geben die diesen "Gruppenzwang" dahinter brauche.. aber es ist kein Miss..

    Und ja, Übergewicht ist gesundheitsschädlich (jeder der das abstreitet sollte vielleicht mal logisch nach denken was fett-sein für eine "Zumutung" für den Körper ist), genauso wie Untergewicht, etc. Und deshalb verstehe ich auch ne Spur wenn sich jemand Sorgen macht.. Und ganz ehrlich finde ich es mehr als beeindruckend dass man mit Übergewicht glücklich sein kann. Ja, hört sich jetzt vielleicht militant an, aber ich identifiziere mich doch zu einem Teil über meinen Körper.. Und so wäre es für mich, persönlich, einfach unvorstellbar so leben zu können.. Aber deswegen schreibe ich niemanden vor dass er abnehmen soll, nur weil ich selbst es nicht verstehe..

    Kurz um - bleib wie du bist. Wie du sagst dein Blog - dein Königreich!

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  21. Ich finde die "Diät Werbung Industrie" genauso erschreckend wie die "starkes Übergewicht ist gleich gesund Scheinwelt"!

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  22. Ja, du hast Recht, wir drehen uns im Kreis, da wir unterschiedliche Ansichten haben. Ich möchte nur noch mal sagen, dass ich dich wirklich nicht persönlich angreifen oder verletzen wollte. Wenn das so rüber kam, tut es mir leid. Für mich ist das Thema Gesundheit einfach auch ein wunder Punkt, da ich selber krank bin und weiß, wie schlimm das sein kann. Daher mache ich mir eben schon meine Gedanken, auch wenn ich dich nicht persönlich kenne. Aber ich akzeptiere natürlich auch deine Meinung und halte mich in Zukunft mit solchen Kommentaren zurück.

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    1. Vielen Dank. Ich wollte dich auch nicht vergraulen, wenn du hier gerne ließt und finde dass einen sehr ehrlichen und feinen Zug von dir. Ich hoffe dass du trotzdem weiterhin Themen findest die dir hier gefallen :)

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    2. hm, ist das so ein fall von:
      ich ha immer gut gelebt und bin jetzt krank und "muss ansehen wie sich andere leute ruinieren obwohl sie dankbar sein sollten"?

      frag das nur weil ich das on mir kenne, diese:warum hats mich erwischt(in meinen fall eher:warum war ich so blöd?-aber auch in meinem fall spiel da eine genetische komponente mit herein-meine mutter hatte die selbe krankheit daher sind meine "chancen" 6mal erhöht im vergleich zu "normalos") und andere die so "schröhoklich ungesund" leben nicht? Warum leen die nicht wie ich und sind dankbar anstelle sich den kram einzuhandeln unter dem ich leide (wobei das ja schon wieder verhandelbar ist weil eben-ja adipositas kann problematisch sein, das ist irgendwo biologisch klar, unser skelett und die muskeln können nur x kg tragen(aber hier:wieviel?) der blutdruck darf nicht zu hoch sein[was aber nicht nur mit gewicht zu tun hat sondern auch mit dem salzgehalt der nahrung, menge an gesättigten transfetten, eventuelle hormone und giftstoffe die wir über essen und so aufnehmen etc) bei zu viel zucker udn dem falschen (fruktose stört z.b die blutzuckerregulierung) kann man eine insulinresistenz entwickeln etc etc-
      klar, kann alles passieren. aber ist eben dann die sache der person-eigener körper, eigene konsequenzen.

      ich in süchtig, rauche zudem und bin richtig faul-aber ich lebe mit den konsequenzen und je häufiger menschen mri sagen wollen was ich wie richtig zu tun habe desto unwilliger werde ich-die sind nicht in meiner situation-demnach ist das nicht deren entscheidung.

      z.b als süchtiger ist es hart zu sehen wie andere auch in sowas "reinreiten" aber ich weiß dass "lass das, das schadet sir nur" absolut keinen effekt haben wird ausser ein "halt die klappe is mein leben ich weiß was gut für mich is" daher halte ich mich vornehm zurück und erusche lieber andersweitig zu helfen-wenn gefragt wird wie z.b man schäden minimieren kann oder behandlungsmöglichkeiten.

      aber es ist halt immernoch die person selbst die entscheiden musss und das hab ich zua kzpetieren egal wie schwer es mir fällt jemanden sehend ins unheil reiten zu sehen (wobei , nuff said, auch sucht muss einen nich umbringen-das schlimmste sind nicht die substanzen sondern das drumherum. und die reaktionen der gesellschaft.
      hmn, ich sehe da einige parrallelen^^

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  23. Liebe Katrin,

    ich finde es gut, dass du zu dir stehst. Das ist das Wichtigste und ich hätte da gern ne Scheibe von ab... so manchmal zumindest... ich finde es nur Schade, dass man sich als anders gebauter Mensch sich für sein Äußeres rechtfertigen muss.

    So wie "dick sein" polarisiert, so polarisieren auch die Diät-Werbungen und die Shame-Loss Ads.
    Bei Letzterem geht es für mich nicht um Verherrlichung und schön reden! Es geht darum zu sich selbst zu stehen und sich gut zu finden, auch wenn (geschätze) 90% der Umwelt sagen, dass man unfähig und schlecht ist!

    Das war mein Senf des Tages... ;)

    Liebe Grüße, Inci

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  24. Ich verstehe echt nicht, warum so viele Leute meinen, Katrin ständig Ratschläge bezüglich ihrer Ernährung, Gesundheit etc. geben zu müssen. Mag sein, dass manche es wirklich ehrlich und nur gut meinen und ihr damit irgendwie "helfen" wollen, aber Katrin führt diesen Blog, weil sie aus ihrem Leben berichten möchte und nicht, weil sie verzweifelt ist und dringend Abnehmtipps sucht. Selbst wenn sie jeden Tag eine Sahnetorte essen würde und dadurch 20 Jahre an Lebenserwartung verliert, es ist doch ihre Entscheidung und ihr Leben. Ja, sie ist der Meinung, dass man trotz Übergewicht gesund sein kann und ich verstehe schon ein wenig, dass es da auch gegenteilige Meinungen gibt. Vielleicht ist sie mit 40 Jahren wirklich schwer krank, vielleicht wird sie 80 Jahre alt und führt bis dahin ein beschwerdefreies Leben. Wer weiß das denn schon?! Diese ständigen Belehrungen sind echt so anmaßend. Katrin weiß bestimmt selber, dass Übergewicht gefährlich werden kann, aber sie nimmt das eben in Kauf und ist trotzdem glücklich, warum und wieso ist doch ganz alleine ihre Sache.
    Katrin, bitte bleib so, wie du bist und lebe so, wie du möchtest, ganz egal, was andere dazu sagen.

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  25. 1. ich find den font in 2 von den postern etwas schwer zu lesen-also die font die so nach handschrift aussieht-das ist etwas schade wäre schöner wenn die etwas weniger schnörkelig wäre-dann könnte man sie besser lesen.

    2. netter artikel in der psycholgie heute: 70% der leute in gesundheitsberufen haben NULL ahnung von ernährungsphysiologie und davon dass das gewicht zu mindestens 60% von den genen abhäng- natürlich kann man noch zunehmen wennm man wirklich sehr viel energiereiches zeug isst aber man muss eben nicht-ebenso wie andere menschen sehr schnell zunehmen.

    und diese leute glaubena uch die mär vom faulen dicken nichtsnutz.
    aber bitte was bringt das? wenns ich leute schämen und kleingemacht fühlen wird das NIEMANDEM helfen.außer das man sich besser fühlen kann weil man andere auf ihre schwäche hinweisst *langsames händeklatschen* super super..-nicht.

    erst wenn menschen sich so angenommen fühlen wie sie sind-und nicht gemocht oder abgelehnt wegen ihres aussehen wird es für die die wirklich selbst ws ändern wollen möglich.

    wenn ich probleme mit über oder untergewicht hätte und mir menschen auf die nerven gingen und meien grenzen überträten-ich würd mich da mitm arsch draufsetzen und weitermachen schon um mir nichts von irgendwelchen idioten, die mich und mein leben nicht kennen, sagen zu lassen. und ich denke viele menschen neigen auch zu genau dem selben trotz.
    wenn man was ändern will muss man es selber wollen-gut gemeinte überhebliche übergriffigkeit führt aber eher zum gegenteil.
    und zu scham und depression.

    gibt nen klugen satz der hier wie fast überall sehr gut passt:

    Das Gegenteil von gut ist nicht schlecht sondern gut gemeint.
    Auch Ratschläge sind Schläge. Sowas sollte man nicht vergessen

    und eben-die verbindung von gewicht und gesundheit ist NICHT so eindeutig wie gedacht-vielleicht hängt es mehr mit dem WAS wir essen als mit dem WIEVIEl zusammen? und wenn jemand dick und gesund ist oder dick und krank-ist einfach DEREN sache. weil es DEREN körper ist. punkt.

    ich z.b hab normgewicht, aber bin nicht gesund weil ich faul bin-ich könnt nichtmal 200 meter rennen ohne massiv außer atem zu kommen, muskeln? nah. sport macht mir keinen spass und 90% der menschen kann ich eh nich ertragen. also keinen sport in gruppen oder in muskelbuden und alleine kann ich mich nich motivieren-aber das ist auch okay. hab keine lust mir da stress zu machen. aber andere können das nich so gut ignorieren.
    ich leb vegetarisch-vegan, achte daher schon auf ausgewogenheit aber egal wie viel oder wenig ich esse, meine gewicht bleibt jetzt seit 5 jahren auf der gleichen ecke, selbst wenn ich sport treibe.


    und naja, ich denke niemand hat das recht anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben-aber bei dicken meint die gesellschaft das ganz schnell. da kommen assige, wenn auch gut gemeinte vor und ratSCHLÄGE-aber wenn die gleichen gutmeinenden an rauchern vorbeigehen oder an offensichtlich alkoholisierten personen? nix.

    diese würden sich das nicht gefallen lassen (meine Lunge/Leber gehört mir!)-aber unsere gesellschaft suggeriert es wäre okay, über oder untergewichtige ständig auf ihren körper zu reduzieren und zu bemuttern bemitleiden und sowas.

    aber der körper ist privat und was ich mit meinem körper tue hat andere einen scheißdreck anzugehen solange ich niemandem anderen damit schade. Das gilt für alle anderen auch. PUNKT.

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  26. 1. ich find den font in 2 von den postern etwas schwer zu lesen-also die font die so nach handschrift aussieht-das ist etwas schade wäre schöner wenn die etwas weniger schnörkelig wäre-dann könnte man sie besser lesen.

    2. netter artikel in der psycholgie heute: 70% der leute in gesundheitsberufen haben NULL ahnung von ernährungsphysiologie und davon dass das gewicht zu mindestens 60% von den genen abhäng- natürlich kann man noch zunehmen wennm man wirklich sehr viel energiereiches zeug isst aber man muss eben nicht-ebenso wie andere menschen sehr schnell zunehmen.

    und diese leute glaubena uch die mär vom faulen dicken nichtsnutz.
    aber bitte was bringt das? wenns ich leute schämen und kleingemacht fühlen wird das NIEMANDEM helfen.außer das man sich besser fühlen kann weil man andere auf ihre schwäche hinweisst *langsames händeklatschen* super super..-nicht.

    erst wenn menschen sich so angenommen fühlen wie sie sind-und nicht gemocht oder abgelehnt wegen ihres aussehen wird es für die die wirklich selbst ws ändern wollen möglich.

    wenn ich probleme mit über oder untergewicht hätte und mir menschen auf die nerven gingen und meien grenzen überträten-ich würd mich da mitm arsch draufsetzen und weitermachen schon um mir nichts von irgendwelchen idioten, die mich und mein leben nicht kennen, sagen zu lassen. und ich denke viele menschen neigen auch zu genau dem selben trotz.
    wenn man was ändern will muss man es selber wollen-gut gemeinte überhebliche übergriffigkeit führt aber eher zum gegenteil.
    und zu scham und depression.

    gibt nen klugen satz der hier wie fast überall sehr gut passt:

    Das Gegenteil von gut ist nicht schlecht sondern gut gemeint.
    Auch Ratschläge sind Schläge. Sowas sollte man nicht vergessen

    und eben-die verbindung von gewicht und gesundheit ist NICHT so eindeutig wie gedacht-vielleicht hängt es mehr mit dem WAS wir essen als mit dem WIEVIEl zusammen? und wenn jemand dick und gesund ist oder dick und krank-ist einfach DEREN sache. weil es DEREN körper ist. punkt.

    ich z.b hab normgewicht, aber bin nicht gesund weil ich faul bin-ich könnt nichtmal 200 meter rennen ohne massiv außer atem zu kommen, muskeln? nah. sport macht mir keinen spass und 90% der menschen kann ich eh nich ertragen. also keinen sport in gruppen oder in muskelbuden und alleine kann ich mich nich motivieren-aber das ist auch okay. hab keine lust mir da stress zu machen. aber andere können das nich so gut ignorieren.
    ich leb vegetarisch-vegan, achte daher schon auf ausgewogenheit aber egal wie viel oder wenig ich esse, meine gewicht bleibt jetzt seit 5 jahren auf der gleichen ecke, selbst wenn ich sport treibe.


    und naja, ich denke niemand hat das recht anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben-aber bei dicken meint die gesellschaft das ganz schnell. da kommen assige, wenn auch gut gemeinte vor und ratSCHLÄGE-aber wenn die gleichen gutmeinenden an rauchern vorbeigehen oder an offensichtlich alkoholisierten personen? nix.

    diese würden sich das nicht gefallen lassen (meine Lunge/Leber gehört mir!)-aber unsere gesellschaft suggeriert es wäre okay, über oder untergewichtige ständig auf ihren körper zu reduzieren und zu bemuttern bemitleiden und sowas.

    aber der körper ist privat und was ich mit meinem körper tue hat andere einen scheißdreck anzugehen solange ich niemandem anderen damit schade. Das gilt für alle anderen auch. PUNKT.

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  27. Ich bin etwas zwiegespalten, was die Plakate angeht, da sie Dicksein als eine Art Ideal darstellen. Wie die Diätplakate das mit dem Dünnsein machen. Aber um zu zeigen, dass einfach jede Körperform zu akzeptiern ist und man als dicker sowie als dünner Mensch gut aussehen kann, sollte man vielleicht ein Plakat gestalten auf dem die verschiedensten Körper abgebildet sind.

    Ich selbst wiege ca. 100 Kg und fühl mich damit ziemlich gut. Ich bin sportlich aktiv, für mich ist es kein Problem, 10 km zu joggen oder 5 km zu schwimen. Und eigentlich müsste ich mich hier nicht rechtfertigen, aber ich will dem Klischee, dass man als dicker Mensch einfach nur faul ist damit gerne mal entgegenwirken.

    Und was das Thema mit der Gesundheit angeht: Häufig ist die ungesündeste Ernährung die, die irgendeine Diätlobby vorschlägt. Mit Pillen und Pulvern sollen die nötigen Nährstoffe zu sich genommen werden. Mahlzeiten werden weggelassen oder durch Diätmittelchen ersetzt. Und wenn dann damit aufgehört wird, haben die meisten Leute ihr Übergewicht schnell wieder drauf.
    Was bedeutet gesunde Erhänhrung eigentlich? Ehrlich gesagt haben ca. 90% keine Ahnung davon. Nur Salat, Obst und Gemüse zu essen, ist nicht gerade sehr gesund. Auch Schokolade, Torte und Schnitzel ist prima und sogar sehr gesund.
    Die Abwechslung machts und man sollte nicht zu wenig essen, weil man dann meint, abzunehmen - damit geht auch ein Mangel an Nährstoffen einher! Sorry, wenn ich jetzt ein wenig vom Thema abschweife, aber ich kann es nicht mehr hören, wenn immer so getan wird, als wüsste jeder was gesunde Ernährung ist und kommt dann mit dem Halbwissen aus irgendwelchen Magazinen oder Diätratgebern daher! Ich habe mal eine Ernährungsberatung gemacht (nicht um abzunehmen, sondern weil es das als kostenlosen Kurs von der Krankenkasse gab und ich mir dachte, dass das sehr interessant sein kann - koche nämlich unglaublich gerne und neue Rezepte sind auch immer gut :)). Dabei habe ich täglich aufgeschrieben, was ich zu den Mahlzeiten gegessen habe und was dazwischen. Und das Ergebnis war, dass ich häufig zu wenig gegessen habe (nicht zu wenig obst oder Gemüse), da braucht mir keiner erzählen, übergewichtige Menschen essen pauschal zu viel!

    Und ja, ich kenne auch beide Seiten, auch wenn man das nicht glauben kann, ich bin mit meinem Körper weitauszufriedener als mit 40kg weniger!

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    1. ich unterschreibe das sofort.
      gesunde ernährung heißt: man darf sündigen, aber in maßen !
      und wenn ich nur 1-2 mal am tag esse, nehme ich nicht ab, manchmal aber zu. wenn ich aber 5x am tag esse, nur eben kleinere portionen, bleibt der stoffwechsel auf trab und ich nehme ab !

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  28. Ich muss zugeben, dass ich von den Reaktionen hier leicht geschockt bin. Ich finde die Plakate gut. Es geht nicht darum anzupreisen, dass dick sein gut ist, sondern dass du deinen Körper akzeptieren sollst wie er ist. Wenn du das nicht kannst, dann änder es. Das ist deine Entscheidung, nicht die der Gesellschaft.
    Solange du in den Spiegel gucken kannst und das was du siehst dich denken lässt: "Ja, dass bin ich." Dann ist es gut. Kannst du das nicht, dann solltest du vielleicht was ändern, damit dein Körper dich wieder deinem Bild von dir selbst entspricht.
    Ich verstehe nicht, wieso es als ok empfunden wird Menschen zu bevormunden, wenn man ihre Lebensumstände nicht kennt (und das gilt sowohl für die ultra dünnen als auch die sehr dicken).
    Ich mag weder das eine noch das andere ansprechend finden, aber dass gibt mir nicht das recht Menschen ihres Gewichtes wegen zu verurteilen.

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